Automatisch gut

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FachPack 2016: Bito fokussiert sich auf automatisierte Lösungen

Auf der Fachpack 2016 (27. bis 29. September, Nürnberg) zeigt die BITO-Lagertechnik das selbstfahrende, autonome Transportsystem LEO Locative, das Behälter und Kartonagen mit einem Gewicht von bis zu 20 kg befördern kann.

Diese Produktneuheit ver- und entsorgt Produktionsanlagen, verbindet Produktion und Lager, Wareneingang und Lager oder Produktion und Warenausgang. Durch den automatisierten Transport kommt es zu weniger Beschädigungen an den Produkten, und die Mitarbeiter müssen keine schweren Lasten tragen.

Im Vergleich zu anderen selbstfahrenden Transportsystemen sind keine Steuerung und keine aufwendige Installation erforderlich. Damit profitieren Betriebe von der einfachen Inbetriebnahme und der intuitiven Bedienung. Denn das Besondere ist, dass LEO Locative einer optischen Spur folgt, die der Anwender einfach auf den Boden kleben und auch schnell wieder entfernen oder ändern kann. Damit lässt sich die Streckenführung schnell an neue Anforderungen anpassen. Über zusätzliche Markierungen weiß das System stets, wo es sich befindet, und kann seine Ziele sicher ansteuern.

Eine Besonderheit stellt das patentierte Übergabekonzept dar, welches das Transportsystem ergänzt. LEO Locative fährt der Spur folgend durch eine Übergabestation, gibt seinen Behälter ab und nimmt einen neuen auf – ohne Hilfselektrik oder aufwändige Pneumatik.

Das fahrerlose Transportsystem LEO Locative befördert Behälter und Kartonagen mit einem Gewicht von bis zu 20 kg. Durch den automatisierten Transport kommt es zu weniger Beschä-digungen an den Produkten, und die Mitarbeiter müssen keine schweren Lasten tragen.

Die BITObox EQ: Der Mitarbeiter kann die Seitenwände mit einer innovativen Wippe entriegeln – ohne sich dabei die Finger einzuklemmen.

Auf dem Messestand wird auch die neue BITObox EQ zu sehen sein: Der Lagerspezialist hat bei dieser Klappbox den Fokus klar auf den Anwender gerichtet und in Zusammenarbeit mit Arbeitswissenschaftlern des IAD (Institut für Arbeitswissenschaft der Technischen Uni Darmstadt) und der Designagentur paul martin in Kaiserslautern eine optimale Handhabung sichergestellt.

Der Mitarbeiter kann zum Beispiel die Seitenwände mit einer innovativen Wippe entriegeln – ohne sich dabei die Finger einzuklemmen, wie das bei vergleichbaren Produkten oft der Fall ist. Er löst die Verriegelung entweder mit Daumen oder Handballen. Mit dem Handballen erfolgt diese Tätigkeit wesentlich ermüdungsfreier und weniger belastend. Der Behälter ist zudem äußerst platzsparend: Im leeren Zustand lässt sich die BITObox zusammenklappen und reduziert so ihr Volumen um 75 %. Anwender sparen damit Transport- und Lagerkosten. Optional stattet BITO den Behälter mit verstärkten Rippen- oder Doppelböden aus. Damit können Unternehmen ihn sogar in automatisierten Lagern einsetzen.

Die BITObox XLmotion hat im Vergleich zu Wettbewerbs-produkten mit 53 Litern ein bemerkenswert großes Volumen.

Die BITObox XLmotion ist speziell auf die Anforderungen in automatisierten Lagern ausgerichtet. Ein neuartiger Umlaufboden sorgt zum Beispiel für eine hohe Stabilität und für minimale Laufgeräusche.

Mit den Maßen 599 x 399 x 270 Millimeter und einem im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten bemerkenswert hohen Volumen von 53 Litern kann dieser Behälter Waren mit einem Gesamtgewicht von bis zu 50 Kilogramm aufnehmen. Sind die Boxen im vollen Zustand gestapelt, hält die unterste 250 Kilogramm aus.

Die Plomben sind mit einem Barcode ausgestattet, der mit Laser unauslöschlich in den Kunststoff eingebracht wird.

Aus dem Zubehörbereich der Behältersysteme sind die Barcode-Plomben neu. Diese können per Laser mit Barcodes oder QR-Codes beschriftet werden und bieten dadurch absoluten Originalitätsschutz. Die Sicherheit beim Transport in BITO-Deckelbehältern lässt sich dadurch weiter erhöhen.