Das Technik Camp geht ins dritte Jahr

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Bereits zum dritten Mal und in Kooperation mit dem Fachbereich Techniklehre der Universität Koblenz fand vom 30. Juli bis 3. August das BOMAG Technik Camp im Training Center in Boppard/Buchholz statt. 45 Mitarbeiterkinder konstruierten, entwickelten, bastelten und lernten nebenbei die Arbeitswelt ihrer Eltern kennen.

Ferienbetreuung ist gerade für berufstätige Elternpaare eine Herausforderung. Deshalb hat man sich bei BOMAG auch in diesem Jahr wieder dazu entschieden, zusammen mit dem Fachbereich Techniklehre der Universität Koblenz, mittlerweile im dritten Jahr ein Technik Camp für Mitarbeiterkinder zu veranstalten. Eine Woche lang wurden im hauseigenen Training Center Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren von Studenten der Universität Koblenz beim Basteln, Entwickeln und Konstruieren begleitet. Neben der eigentlichen Dauer des Camps von neun bis 15 Uhr organisierte BOMAG eine Betreuung ab acht Uhr morgens und bis 16 Uhr am Nachmittag – Verpflegung inbegriffen.

Um möglichst alle Altersklassen zu begeistern, gab es zwei Kursangebote: Im „Fischertechnik XXL Camp“ erlernten die 6- bis 8-Jährigen anhand des Fischertechnik-Baukastensystems die Grundlagen von Mechanik und Robotik bis hin zur Automatisierung. Beim Bauen eines Krans oder Baggers, aber auch beim freien Konstruieren stellten die Kinder ihr Können unter Beweis. Das „Robonauten Camp I“ wiederum wurde für die Altersklasse von neun bis 14 Jahren konzipiert. In diesem Camp konnten die Teilnehmer Hardwarekomponenten und Baukästen sowie die Programmier- und Steuerungssoftware ROBOLAB/NXT© erforschen und ausprobieren. Die kleinen Tüftler bauten und programmierten LEGO MINDSTORM© Roboter der neuesten Generation und erprobten diese auf einer Teststrecke. Zum Abschluss der Woche präsentierten die Kinder stolz ihre neu erbauten Roboter ihren Eltern und der BOMAG Geschäftsleitung.

Durch Aktionen wie das Ferientechnikcamp unterstützt das interne Programm „BOMAG – ein familienfreundliches Unternehmen“ auch im privaten Bereich. Katja Hahn, Personalleiterin bei BOMAG, beschreibt die Idee hinter dem Programm: „Gerade in den langen Sommerferien stehen unsere Mitarbeiter/innen mit schulpflichtigen Kindern in Hinblick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor einer großen Herausforderung. Oft teilen sich die Eltern die Betreuung in den sechs Wochen Sommerferien auf – erst der eine, dann der andere – so dass nicht viel Zeit bleibt, die die ganze Familie gemeinsam verbringen kann. Mit dem Technik Camp möchten wir als Arbeitgeber einen Beitrag zu Kinderbetreuung leisten, um zum einen eine attraktive Betreuungsalternative für die Kinder zu schaffen und zum anderen unseren Beschäftigten die Möglichkeit zu geben, in den Ferien auch Zeit mit der gesamten Familie zu verbringen.“